Erstes internationales Europa-Park Winterfantreffen

Ganz überraschend wurde innerhalb kürzester Zeit das erste internationale Europa-Park Winterfantreffen auf die Beine gestellt. Mitte Oktober landete bei uns die Anfrage, ob Interesse an einem Wintertreffen bestünde. Als Terminvorschlag wurde uns der 30. November 2003 genannt. Zusätzlich zum Wintertreffen bat man uns eine vergünstigte Übernachtung mit Frühstück für die Nacht vom 30. November 2003 auf den 01. Dezember 2003 in einem der beiden EP-Hotels("El Andaluz" oder "Castillo Alcazar") an. Bei diesem Angebot haben wir nicht lange gezögert und zugesagt. Für uns hieß dies allerdings innerhalb kürzester Zeit alles Notwendige zu organisieren, wie z.B. die Anmeldung , die Fertigung der Namensschilder, Sammlung der Gedanken zu möglichen Programmpunkten etc. .

So sah das vergünstigte Übernachtungsangebot in Zahlen aus:
4-Bett: 27,00 € (statt 49,50 €) pro Person
3-Bett: 29,50 € (statt 55,00 €) pro Person
2-Bett: 36,00 € (statt 68,00 €) pro Person
1-Bett: 56,50 € (statt 106,00 €) pro Person

Ab 9:15 Uhr begann der Check-In für die Fans diesmal in der Lobby vom Hotel "El Andaluz". Dort erhielt jeder der Teilnehmer, wie gewohnt, sein persönliches Namensschild. Während die Schilder ausgeteilt wurden, trafen auch Herr Kreft von Byern und Miro Gronau ein. Herr Kreft von Byern nahm alle Teilnehmer, die bereits in Besitz ihres Tickets und ihres Namensschildes waren mit in den spanischen Themenbereich. Wir folgten mit den restlichen Teilnehmern und Miro kurz darauf. Früher als geplant (9:45 Uhr anstatt 10 Uhr), standen die 62 Teilnehmer (40 aus Deutschland, 12 aus Frankreich, 7 aus der Schweiz und 3 aus der Niederlande) im Park und freuten sich auf das Programm des Tages.

Nach einer kurzen Begrüßung begann unser Rundgang. Vorbei am Casa de Aventuras führte unser Weg zunächst in das Zirkuszelt. Darin wurden alle Vorbereitungen für den zweiten Wintersaisontag getroffen. Es wurde noch fleißig geputzt. Das Zelt stammte vom deutschen Zirkus Barum, wie wir dort erfuhren. In der Zirkus-Show waren auch einige Darbietungen vom Zirkus Barum zu sehen. Sie ergänzten die Auftritte der Parkeigenen Künstler.
Wir setzten unseren Rundgang fort und landeten bereits nach wenigen Schritten mitten auf der "Schneezauberfläche". Im Sommer wurde auf dieser Fläche noch die Greifvogelpräsentation gezeigt. Jetzt befand sich hier die Schneerampe, wo Groß und Klein auf Reifen hinabrutschen konnten. Miro Gronau lud alle Fans dazu ein einmal herunter zu rodeln. Neben der Schneerampe gab es noch eine Kinderskischule, einige Buden, eine der zahlreichen Feuerstellen und eine Sesselliftgondel.

Nach dem Rutschspaß erzählte Miro Gronau, dass die Grundschneedecke für die Rampe aus Hamburg stammt. Dort befindet sich ein Unternehmen, dass eigentlich aus Scherbeneis Schnee für die Kühlung von Meeresfischen auf Fischkuttern produziert. Es war für den Park tatsächlich günstiger den Schnee dort zu besorgen, als ihn aus den Alpen zu holen, wo noch nicht so viel Schnee vorhanden war. Am Feldberg im Schwarzwald gab es überhaupt keinen Schnee, den man hätte nutzen können und die Schneemaschinen hätten bei den für Wintertage recht hohen Temperaturen nicht genug Schnee produziert.

Die nächste Station unseres Rundgangs war in der Nähe der Windmühle im holländischen Themenbereich. Am Fuße der Mühle stand eine Schneekugel. 2 Teilnehmerinnen hatten das Vergnügen sich dort hinein zustellen. Direkt vor dem Drehtheater waren die Kinder Skibobs. Hier wurde die Fläche von einigen Parkmitarbeitern gerade für den neuen Tag hergerichtet. Es wurde etwas Schneenachschub heran gefahren und verteilt. Auch hier waren die hohen Temperaturen ein Problem. Der Schnee schmolz fleißig vor sich hin. Dazu kam noch das Umwälzen des Schnees durch die Skibobs, weshalb diese Attraktion bereits am Vortag immer wieder geschlossen werden musste, um die Piste wieder befahrbar zu machen. Als Ersatz öffnete der Park im Laufe des Tages die Silverstone-Piste.

Wir gingen ein paar Schritte weiter und landeten am Preview-Zelt vom Hotel Colosseo. Allzu viel erzählte Miro Gronau hier nicht, da noch eine Führung durch die Baustelle gegen 14 Uhr folgte. Der weitere Weg verlief durch den russischen Themenbereich zum Weg zwischen Russland und der Schweiz. Hier befand sich eine von zwei Attraktionen aus der Halloween-Zeit, die zur Winteröffnung umgestaltet und wieder geöffnet wurde. Es handelte sich dabei um das Grusellabyrinth, das nun ein Winterlabyrinthwar. Die zweite umgestaltete Attraktion besuchten wir direkt im Anschluss. Die Gruselkatabomben in Griechenland waren nun eine Weihnachtsgrotte. Nach dem durchlaufen dieser beiden Attraktionen konnten die Teilnehmer einmal in den Euro-Tower und dann kurz vor Parköffnung um 11 Uhr folgte eine Fahrt in Eurosat mit Beleuchtung.

Anschließend trafen wir uns zur obligaten Gesprächsrunde im Konferenzraum "Petit Paris". Miro Gronau zeigte uns zuerst die offizielle Parkpräsentation, danach präsentierte Herr Kreft von Byern einen EP Image-Film und zum Schluss wurden Fragen der Teilnehmer von beiden beantwortet. Welches der neue Themenbereich 2005 wird, wurde uns natürlich nicht verraten. Über die nächste Saison erfuhren wir aber kleine News. So sollten in der spanischen Arena Gladiatorenkämpfe zu sehen sein. Allgemein wollte man alle Shows irgendwie mit dem Thema "Italien" in Verbindung zu bringen. In Sachen Attraktionen sollte es höchstens da und dort zu Änderungen an der Dekoration kommen. Einzig bei Poseidon sollte an der Bahn gearbeitet werden. Es war geplant eine Schiene beim First Drop zu wechseln, welche bis dato Schläge an die Fahrgäste verteilte. Herr Kreft von Byern erzählte auch, dass sowohl die Familie Mack als auch er und Miro Gronau fleißige Leser der Foren aus Deutschland und Frankreich seien. Dabei saßen sie schon so manches Mal davor und klopften sich auf die Schenkel. Als Gesprächsrunde gab Herr Kreft von Byern die Diskussion "Was passiert, wenn ein Auto gegen die Stütze von Silverstar fährt?". Sie stellten aber auch fest, dass es dort für den Park interessante Erkenntnisse zu gewinnen gibt und man lobte, dass einschreiten einiger User, wenn es mal wieder absolut unsachlich wird. Es wurde seitens Herrn Kreft von Byern angeregt, bei einem der folgenden Fantreffen mit den Fans darüber zu reden, welche Attraktionen mal überarbeitet werden sollten und welche realistischen Ideen die Fans hätten. Nach der Gesprächsrunde gab es Berliner, Brezel und Getränke für alle. Dies war die Gelegenheit zu einem kleinen Smalltalk zwischen Fans und der Parkleitung. Lange konnten wir aber nicht verweilen, da noch eine Backstagebesichtigung des "Fluch der Kassandra" auf dem Programm stand. Hinter den Kulissen dieser Attraktion herrschte Fotografierverbot. Daher gibt es hiervon keine Fotos. Durch das Tor vom Festival-Gelände zur Euro Mir gelangten alle Teilnehmer wieder in den Park zurück.

Gegen 14 Uhr sammelten sich wieder alle in der Hotellobby vom "El Andaluz". Dort wurde die Gruppe in 2 kleinere Gruppen für die Führung über die Hotelbaustelle vom Hotel "Colosseo" aufgeteilt. Bevor es allerdings los ging, erhielt noch jeder Teilnehmer ein kleines Präsent vom Europa-Park. Dabei handelte es sich um einen Taschenwärmer in Euromausform. Da auch auf der Hotelbaustelle das Fotografieren verboten war, folgt jetzt eine kleine Zusammenfassung vom Rundgang. Durch die neue Unterführung gelangten die beiden Gruppen zum Hotelgelände. Es ging durch den künftigen Eingang in die Lobby. Sie sollte mit Marmor ausgeschmückt werden und mit einem Kuppeldach im 5. Stock versehen werden. Nach rechts ging es weiter durch die Bar "Venezia" zum Musterzimmer im 1. Stock. Anschließend lief die Gruppe in den 6. Stock zur Bar "Mille Miglia". Die Besichtigungstour führte danach wieder nach unten, wo die Konferenzräume, die Restaurants (Self-Service und mit Bedienung) gezeigt wurden. Die Tour endete am Kolosseum.

Um 16.45 Uhr war noch eine Vorstellung der Zirkus-Revue auf dem Terminplan (Besuch freiwillig). Leider war dann der Tag schon bald vorbei. 20 Teilnehmer (17 aus Deutschland und 3 aus der Schweiz) blieben nach dem Treffen in Rust und übernachteten in Suiten der Hotels "El Andaluz" und "Castillo Alcazar". Der Abend wurde recht unterschiedlich gestaltet. Einige gingen ins Kino, um sich den Film "Findet Nemo" an zu schauen. Andere landeten nach einem gemütlichen Abendessen in der Hotelbar und verweilten dort bis zum Feierabend :-).

Gesprächsrunde, Teil 1
Gesprächsrunde, Teil 2


Gesprächsrunde, Teil 3
Gesprächsrunde, Teil 4


Fotos