IAAPA beruft Europa-Park-Chef Roland Mack in den Vorstand

Roland Mack, geschäftsführender Gesellschafter des Europa-Park, wurde vom Weltverband der Freizeitindustrie, der International Association of Amusement Parks and Attractions (IAAPA), als erster Deutscher zum ?Third Vice Chair? ernannt. In drei Jahren wird er damit automatisch zum Weltpräsidenten aufrücken.

Während der Euro Attractions Show in München verkündete Chairman Robert Masterson die einstimmige Ernennung von Roland Mack zum ?Third Vice Chair? durch den Vorstand der IAAPA, die ihren Sitz in Alexandria (Virginia, USA) hat. Der Europa-Park-Chef ist damit ab 21. November 2008 für die internationale strategische Entwicklung der Freizeitbranche mitverantwortlich. Er wird diese Aufgabe ehrenamtlich neben seiner Tätigkeit als geschäftsführender Gesellschafter des Europa-Park wahrnehmen. ?Ganz besonders freut mich meine Aufnahme in den Vorstand der IAAPA, weil ich mir von dieser Position auch die Möglichkeit verspreche, die Position der europäischen Freizeitindustrie innerhalb der IAAPA zu stärken und voranzubringen?, betonte Roland Mack nach seiner Ernennung.

Mit über einer Million Mitarbeitern, 773 Millionen Besuchern jährlich und einem Gesamtumsatz von 24 Milliarden US-Dollar haben sich die Freizeitparks weltweit zu einer enorm wichtigen Branche entwickelt. Die IAAPA befasst sich als der internationale Verband der Freizeitunternehmen weltweit mit allen Belangen der Freizeitindustrie. Rund 4.300 Unternehmen in über 90 Ländern, darunter über 1.000 namhafte Freizeitparks, sind in der Organisation vertreten. Die Ziele der IAAPA konzentrieren sich nicht nur auf die Verbesserung von Effektivität, Marketing, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit ihrer Mitglieder, sondern auch darauf, dass die angeschlossenen Freizeitunternehmen die bestmöglichen Standards in der Freizeitindustrie wahren und kontinuierlich ausbauen.

Roland Macks Berufung in den Vorstand der IAAPA kommt zum richtigen Zeitpunkt. Seit 2007 sind seine Söhne Michael und Thomas im Familienunternehmen tätig. Ohne diese Unterstützung wäre eine solch gro?e Aufgabe neben dem Parkbetrieb nicht möglich. ?Ich habe schon immer betont, dass die nächste Generation so früh wie möglich an ihre Aufgaben herangeführt werden muss und das zahlt sich jetzt aus?, so Roland Mack. ?Mittlerweile haben meine Söhne bereits mehrfach gezeigt, dass sie meinen Bruder Jürgen und mich tatkräftig in der Führung des Parks unterstützen.?

Zur Person
Seit der Eröffnung 1975 brachte Roland Mack den Europa-Park Schritt für Schritt gemeinsam mit seinem Vater Franz und seinem Bruder Jürgen an die Weltspitze. Mittlerweile zählt der Freizeitpark im badischen Rust zu den schönsten Parks weltweit und in Sachen Innovation, Detailreichtum und Qualität setzt der Familienbetrieb immer wieder neue Ma?stäbe. Roland Mack ist fest verwurzelt in der Freizeitindustrie, denn bereits vor Eröffnung des Europa-Park war er in der seit 1780 bestehenden Waldkircher Firma Mack Rides, die zu den führenden Herstellerbetrieben von Freizeitattraktionen weltweit zählt, tätig. Die Entwicklung und Produktion von Fahrgeschäften erlebte Roland Mack seit seiner Kindheit hautnah mit. Nach seinem Studium als Maschinenbauingenieur sammelte er auch internationale Berufserfahrung in Frankreich und den USA. Im Jahr 1978, nur drei Jahre nach der Eröffnung des Europa-Park, zählte Roland Mack zu den Gründungsmitgliedern des Verbandes Deutscher Freizeitunternehmen (VDFU), in dem er seit Februar 2008 auch Ehrenmitglied ist. Darüber hinaus engagiert er sich im Vorstand der Euro Attractions Show der IAAPA. Roland Mack wurde in den vergangenen Jahren vielfach für sein au?erordentliches wirtschaftliches und soziales Engagement geehrt. Zu seinen wichtigsten Auszeichnungen zählen die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes am Bande (1999) und seine Ernennung zum ?Chevalier de la Legion d´Honneur? durch denfranzösischen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy. Darüber hinaus ist er seit 2003 als Sonderbotschafter des Europarates für Familien tätig, Mitglied im Hochschulrat der Universität Karlsruhe und seit diesem Jahr auch Ehrensenator der Universität Freiburg.


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