Große Koalition tagt in Deutschlands beliebtestem Freizeitpark

Spitzenpolitiker treffen sich im Europa-Park

Am 21. und 22. April 2016 kamen die geschäftsführenden Vorstände der Bundestagsfraktionen von Union und SPD in Deutschlands beliebtestem Freizeitpark zu einer gemeinsamen Klausurtagung zusammen. Während ihres zweitägigen Treffens im 4-Sterne Superior Hotel „Santa Isabel“ tauschten sich die Mitglieder der Großen Koalition unter anderem über die Themen Europa, innere Sicherheit und E-Mobilität aus. Dabei fanden die Berliner Regierungsfraktionen im Europa-Park nicht nur beste Voraussetzungen für ihre politische Beratung, sondern auch für den informellen Austausch.

Bereits am Mittwochnachmittag nutzte Michael Grosse-Brömer, parlamentarischer Geschäftsführer der CDU/CSU, die Gelegenheit, um auf den Europa-Park als Veranstaltungsort für die gemeinsame Klausurtagung einzugehen: „Es ist möglicherweise ein etwas ungewöhnlicher Tagungsort, aber im Gegensatz zum letzten Jahr, wo wir in öffentlich-rechtlichen Gebäuden unterwegs waren, sind wir hier zu Gast in einem der erfolgreichsten mittelständischen Unternehmen Deutschlands.“

Im Anschluss an den Presseauftakt begrüßten die rund 60 Mitglieder der Großen Koalition den niederländischen Ministerpräsidenten Mark Rutte im Hotel „Santa Isabel“. Zusammen mit dem EU-Ratschef führten die Fraktionen intensive Gespräche über Europa und die Zukunft der europäischen Union. Auch angesichts der Tatsache, dass vor allem europakritische Themen wie der Umgang mit der Flüchtlingskrise, der Verbleib Großbritanniens in der EU und die nach wie vor andauernde Finanz- und Schuldenkrise auf der Tagesordnung standen, bot der Europa-Park der Klausurtagung einen idealen Rahmen, schließlich symbolisiert Deutschlands größter Freizeitpark mit seinen 14 europäischen Themenbereichen auf einzigartige Weise die Einigkeit und den Zusammenhalt Europas. Die 3600 internationalen Mitarbeiter des Europa-Park leben nicht nur kulturelle Vielfalt, sondern führen tagtäglich vor Augen, wie Integration im Alltag funktionieren kann. Erst kürzlich hatte Geschäftsführer Roland Mack zudem deutlich gemacht, dass er gerade jetzt, in politisch schwierigen Zeiten, mehr denn je an die europäische Idee glaube und mit der Erweiterung des europäischen Themenkonzeptes ein deutliches Zeichen „Pro Europa“ setzen möchte.

Nach mehrstündigen Verhandlungen beendeten die Klausurteilnehmer den Tag mit einem gemeinsamen Abendessen im mediterranen Restaurant „Sala Santa Isabel“. Am Donnerstag stand dann zunächst das Thema Automobilität der Zukunft auf der Agenda. Mit dem BMW-Vorstandsvorsitzenden Harald Krüger wurde unter anderem über die Mobilität von Morgen, die Sicherung der deutschen Automobilindustrie sowie alternative Antriebstechnologien diskutiert. Aufgrund seines großen Interesses für Elektromobilität und Nachhaltigkeit nahm Roland Mack ebenfalls die Gelegenheit wahr, sich mit dem gebürtigen Freiburger auszutauschen.

Bei der abschließenden Pressekonferenz am Mittag traten die Fraktionsvorsitzenden geschlossen ans Mikrofon, um die Ergebnisse ihrer Klausurtagung zu präsentieren. Dabei ließen sie keinen Zweifel daran, dass sie im Europa-Park bestmögliche Voraussetzungen für ihre Beratung gefunden hatten. Thomas Oppermann (SPD) zeigte sich sichtlich beeindruckt von Deutschlands größtem Freizeitpark und betonte: „Die Heimatregion von Volker Kauder war ein sehr guter Gastgeber für unsere Klausurtagung. Wir hatten in der Tat sehr konstruktive Diskussionen und ein hervorragendes Arbeitsklima.“ Und auch Volker Kauder (CDU) ließ, nochmals nach dem Europa-Park als Veranstaltungsort gefragt, wissen: „Das ist ein Kongress-Zentrum und da machen wir unsere Arbeit.“ Für private Besuche empfahl der CDU-Abgeordnete jedoch besonders die neue Attraktion „Pegasus Coastiality“ in Deutschlands beliebtestem Freizeitpark.

Nachdem im Herbst 2015 die erste Virtual Reality Achterbahn, der „Alpenexpress Costiality“, Weltpremiere gefeiert und für reichlich Furore gesorgt hatte, wurde Anfang des Jahres die beliebte Familienachterbahn im Griechischen Themenbereich ebenfalls mit der innovativen Technik ausgestattet und lässt seither die Herzen der Besucher höher schlagen. Dem Lob ihrer Kollegen schloss sich Gerda Hasselfeldt (CSU) uneingeschränkt an. In ihrer Abschlussrede wies sie nicht nur auf den Europa-Park als äußerst erfolgreiches und innovatives Familienunternehmen hin, sondern unterstrich auch, dass ihr durch eine Unterhaltung mit Roland Mack nochmals deutlich geworden sei, „dass auf die Erbschaftssteuerreform ein ganz besonderes Augenmerk zu richten ist.“ Darüber hinaus kündigte die Vorsitzende der CSU-Landesgruppe ? wie über 85 Prozent aller Besucher des größten deutschen Freizeitparks ? ihr baldiges Wiederkommen an.

Foto 1: Die parlamentarischen Geschäftsführer Christine Lambrecht (SPD) und Michael Grosse-Brömer (CDU/CSU) beim Presseauftakt vorm 4-Sterne Superior Hotel „Santa Isabel“
Foto 2: Der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Volker Kauder und Europa-Park Geschäftsführer Roland Mack begrüßen den niederländischen Ministerpräsidenten Mark Rutte im Europa-Park (v.l.).
Foto 3: Harald Krüger, Vorstandsvorsitzender der BMW AG, und Roland Mack, Europa-Park Geschäftsführer (v.l.)



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