Technik

Gerne möchten wir euch Anhand des unten abgebildeten Schaubildes, den Kreislauf der Wasseraufbereitung eines Schwimmbades in wenigen Schritten näher bringen. Die Wasseraufbereitung wird dabei durch die DIN 19643 geregelt und gibt auch feste Grenzwerte für etwa den pH Wert oder die Menge an Chlor im Becken vor.

Wie funktioniert die Wasseraufbereitung in einem Schwimmbad?

Wasser aus dem Schwimmerbecken [1] gelangt über die Überlaufrinne in den sogenannten Schwallwasserbehälter [2] und wird von dort aus mit großen Umwälzpumpen [3] weiter gefördert. Man bezeichnet das Wasser an dieser Stelle als Rohwasser. Durch Zugabe von Flockungsmittel [4] werden auch kleinste Schwebstoffe gebunden und können anschließend im Filter [5] zusätzlich mit weiteren Verschmutzungen aus dem Wasser herausgefiltert werden.

Im Anschluss wird das sogenannte Filtrat nun wieder mit frischem Chlor [6] versetzt, das für die Desinfektion des Beckenwassers notwendig ist. Ein zusätzlicher Marmorkiesturm [7] reguliert dabei die Säurekapazität und kann überschüssige Säure aus dem Wasser entfernen. Dieser Vorgang unterstützt dabei auch den nachfolgenden Schritt, die pH Regulierung [8]. Durch Zugabe von Säure bzw. Lauge kann der pH Wert falls notwendig entsprechend eingestellt werden. Das wiederaufbereitete Wasser wird nun als Reinwasser bezeichnet.

Ein Wärmetauscher [9] sorgt zu guter Letzt für eine angenehme Wassertemperatur bevor das Wasser zurück ins Becken geführt wird. All diese Prozesse laufen heute weitestgehend automatisiert ab und werden dabei durch eine Mess- und Regelungstechnik [10] gesteuert. Dennoch ist es erforderlich, dass die komplette Anlage regelmäßig durch Mitarbeiter kontrolliert und bei Bedarf nachjustiert wird.

Hinweis: Auf dieser Seite werden wir in Kürze noch weitere technische Hintergrundinformationen zu Rulantica veröffentlichen. Schaut also gerne wieder vorbei!