YULLBE - Pressekonferenz und Eröffnung - 17.09.2020

YULLBE - Das heißt:

You will be amazing...
You will be a spaceman...
You will be irgendwas!

Mit dieser Erklärung, die bereits im Mai auf Rulantica Weekly zu hören war hätten wir schon einmal den ersten Schritt zur Erklärung von YULLBE. Uns was sonst noch dahinter steckt, kann man seit heute nun live erleben! Mit der heutigen Eröffnung im Rahmen einer kleinen Pressekonferenz startet man in Rust in eine neue Dimension.

YULLBE:

Zuerst einmal ein Überblick, was hier eigentlich recht unscheinbar, neben dem Hotel Kronasar erschaffen wurde:

Zahlen & Fakten
Eröffnung:17. September 2020
Realisierung:1,5 Jahre
Investitionssumme:ca. 4 Millionen Euro
Attraktion:weltweit einzigartige Full Body Tracking Free Roaming VR-Experience, bei der bis zu 32 Personen gleichzeitig getrackt werden können
Hersteller:MackNeXT, VR Coaster
Partner:Mack Rides, Vicon, HP, Pimax
Gebäude:600 m² insgesamt, darunter ein 250 m² großer getrackter „Mission: Rulantica“ Game-Room
Thematisierung:Im Auftrag des „Adventure Club of Europe“ begeben sich die Rekruten auf eine gefährliche Mission. Per Quantensprung werden sie auf die mystische Insel Rulantica im Jahr 1842 geschickt. Hier gilt es, gemeinsam spannende Herausforderungen zu meistern und die sagenumwobene Quelle des Lebens gegen den Widerstand des nordischen Gottes Loki zu verschließen.
Dauer VR-Erlebnis:30 Minuten
Voraussetzungen:ab 14 Jahren und 1,40m Körpergröße; keine VR-Vorkenntnisse erforderlich
Kapazität:Gruppenerlebnis für bis zu acht Personen
max. 48 Personen pro Stunde, erstmals weltweit Tracking von 32 Personen zeitgleich
Kapazität:1.800 Personen pro Stunde
Kapazität:1.800 Personen pro Stunde
Equipment:Rucksack-PC, 4 Hand- & Fußtracker, VR-Helm; insgesamt 56 Komplettsets, Kosten je Set rund 15.000€
Technik:allein 90 spezielle Kameras im Game-Room für das Ganzkörpertracking, hochauflösende Pimax 8K Plus HMD VR-Brille mit 200° breitem Blickfeld, aktuell leistungsfähigster HP Z G2 Rucksack-PC, 6 Server, 168 PC-Akkupacks
Öffnungszeiten:täglich von 14-22 Uhr
Buchung:Tickets sind ausschließlich online verfügbar unter yullbe.com
Preis:29€ pro Person für „Mission: Rulantica“
Sprachen:Deutsch, Französisch, Englisch
Anfahrt:Ausfahrt Hotel „Krønasår“, am Kreisverkehr rechts befinden sich Parkmöglichkeiten für YULLBE-Besucher (3 Stunden kostenlos)
Neue Mitarbeiter:10 Operator

Auf den ersten Blick mag der Ticketpreis von 29 Euro vielleicht etwas zusammenzucken lassen... aber wenn man das Abenteuer erst einmal selbst erlebt hat, kann man verstehen, was hier geboten wird.

Da sich das Erlebnis nur schlecht wiedergeben lässt, möchten wir erklärenderweie einfach mal den Ablauf vorstellen:

Ablauf YULLE-Experience:
1.: Mit dem Online auf yullbe.com erworbenen Ticket besucht man das neu erschaffene YULLBE-Gebäude zur Gebuchten Zeit neben dem Hotel Krønasår. (Entgegen den ursprünglichen Plänen entstand YULLBE nicht im Obergeschoss von Rulantica, sondern in einem separaten (provisorischen) Hallengebäude.) Bei Nutzung des Hotelparkplatzes sind 3 Stunden parken gratis. Für die Besucher ohne Fahrzeug bietet sich die Nutzung des Shuttle-Busses vom Europa-Park zum Hotel Krønasår an. Von dort sind es nur wenige Schritte.

2.: Im Inneren läuft man geradeaus zum Schalter, an dem man ein Ticket erhält. Es handelt sich um eine Kunststoffkarte in der Größe einer gängigen Kreditkarte.

3.: Mit dieser Karte geht man zu einem von mehreren an der Wand befestigten Tablets und registiert seine Karte durch einfaches auflegen auf das Lesegerät. Hier kann man nach durchlesen und bestätigen der allgemeinen Geschäftsbedingungen sein Avatar, also sein virtuelles Abbild konfigurieren. (Name, Geschlecht, Farbe,...) Zudem wird als Abschluss der Gruppenname in Form eines Buchstabens angezeigt.

4.: Dann heißt es warten. Entweder man nutzt die angebotenen Sitzgelegenheiten oder man stöbert kurz im vorhandenen (kleinen) Merchandising-Shop. Seine Einkäufe oder das eigene Gepäck lassen sich in den vorhandenen Schließfächern deponieren.

5.: Erscheint die Nummer seiner Karte und der Buchstaben der Gruppe geht man in den nächsten Raum. Hier erfolgt die erste "Verwandlung" durch anlegen der Fuß- und Handtracker sowie durch aufnehmen der Rucksack-/Helm-Kombination. Nicht erschrecken! Der Rucksack hat einige Kilos, am besten vergleichbar mit einem sehr gut gefüllten Schulranzen. Der Helm verbleibt hierbei noch angehängt am Rucksack. Ein Aufsetzten zur Anpassung und Probe ist natürlich möglich! Das Grundgerüst des Helmes (wie auch andere Ausrüstungsgegenstände) ist ein extra angefertigter 3D-Druck, bestehend aus vielen Einzelteilen, die in Rust erst noch zusammengebaut werden mussten.

6: Der Preshow-Raum: Hier heißt es nun : Helm auf und Hände auf ein Metallgestell auflegen. Jetzt erfolgt die Konfiguration des Systems. Der Metallring in der Mitte ist dann zudem das erste virtuelle Erlebnis, denn dieser erscheint auch in der fiktiven Welt und lässt sich drehen.

7: ... und dann heißt es "Auf ins Abenteuer!" Die Pioniere des „Adventure Club of Europe“, Bartholomeus van Robbemond und Myra, schicken bis zu acht Neuankömmlinge gemeinsam auf einen atemberaubenden Einsatz nach Rulantica. Im Kampf gegen den gefürchteten Gott Loki und die Meeresschlange Svalgur reisen die Rekruten zusammen durch Zeit und Raum, bezwingen Gefahren und überwinden alle Hindernisse, um die mystische Quelle des Lebens in Rulantica zu verschließen. Die virtuelle Welt vermischt sich mit der realen, wenn man plötzlich Dinge anfassen kann, die man in 3D sieht. So erscheinen Hebel, Kurbeln, Lampen und Geländer absolut real. Obwohl man durchweg festen Boden im ebenerdigen Gebäude unter sich hat, so kann man durchaus wackelige Knie bekommen bei seiner Mission. 30 Minuten dauert diese Reise, auch wenn man durch die Erlebnisse die Zeit nicht unbedingt wahrnimmt. Interessantes Detail: Kommt man einer anderen realen Person zu nahe erscheint in seiner virtuellen Umgebung eine rotes Gitternetz mit Abstandhinweisen. Je näher man den Abstand unterschreitet, umso heller und deutlicher ist es zu sehen. Da man mit einer zweiten Gruppe zeitgleich im selben Raum unterwegs ist, gibt es in der virtuellen Handlung Verzögerungsmöglichkeiten, so dass man für eine Aufgabe länger braucht und somit der anderen Gruppe nicht aufläuft.

8.: Nach Beendigung seiner Mission geht man wieder zum "End-Platz", an dem man seinen Helm, Rucksack und Tracker ablegen kann. Während die Geräte von einem Operator gleich in Empfang genommen werden und eine Reinigung und Akku-Aufladung erhalten, kann man selbst noch ein Abschiedsfoto vor dem großen Y mit seiner Gruppe machen.

Auch wenn die eigentlich Mission - wie es der Name mit YULLBE30 schon sagt, nur 30 Minuten dauert, so ist man mit allen Aktionen inklusive Umziehen etc. knapp eine Stunde beschäftigt.

Das waren unsere Erlebnisse vom Eröffnungstag. Jetzt seid ihr an der Reihe.

Wir können nur dazu ermutigen YULLBE selbst einmal auszuprobieren!
An dieser Stelle möchten wir auf die Erlebnisse von EPFan95 verweisen, der die Attraktion ebenfalls am Eröffnungstag ausprobiert hat und den Ablauf sehr gut erklärt:

EPFAN95: So ist "YULLBE" beim EUROPA-PARK! Neuheit 2020 | Test, Experience, Review|

Neben "YULLBE30 - Mission Rulantica" gibt es dieses Jahr auch noch "YULLBE10 - Traumatica". Hierbei werden die Teilnehmer 10 Minuten alleine in einem separaten Raum auf die virtuelle Reise geschickt. Im Gegensatz zur Mission Rulantica hat man hier aber kein vollständiges Trackingsystem, sondern "nur" eine VR-Brille und eine Handwaffe. Aufgrund der geringeren Zeitdauer und reduzierten Ausrüstung ist dieses Erlebnis bereits für 12 Euro zu haben.
An ausgewählten Terminen gibt es darüber hinaus noch die Möglichkeit, "YULLBE10 - Traumatica" mit einer "Live Extension" zu buchen. Hierbei besucht man vor oder nach dem VR-Erlebnis eine reale Scare-Zone mit echten Horror-Darstellern neben dem YULLBE-Gebäude. Diese Extension darf nicht unterschätzt werden! Sie ist über 2 mal so lange wie die Häuser im bisherigen Traumatica-Gelände. Die Live Extension kann nur gemeinsam mit YULLBE10 für 19 Euro oder zusammen mit einem Abendessen im Bubba Svens gebucht werden, ein alleiniger Besuch ist (bislang) nicht möglich.

Fotos